Bestens vorbereitet für das Weihnachtsgeschäft 2026
Bestens vorbereitet für das Weihnachtsgeschäft 2026
10 Praxistipps für einen planbaren, kundenfreundlichen und effizienteren Versand
Black Friday, Cyber Week, Advent und das Weihnachtsgeschäft gehören für viele Onlinehändler zu den umsatzstärksten Wochen des Jahres. Gleichzeitig steigt die Belastung für Lager, Versand und Kundenservice erheblich.
Mehr Bestellungen müssen in kürzerer Zeit verarbeitet werden, Kundinnen und Kunden erwarten verlässliche Informationen zu ihrer Lieferung und spätestens nach Weihnachten nimmt auch das Retourenvolumen deutlich zu.
Wer Marketing, Lager, Versand und Kundenservice frühzeitig aufeinander abstimmt und möglichst viele Abläufe automatisiert, schafft die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft 2026.
Hier sind unsere zehn wichtigsten Praxistipps.
1. Aktionen und Versandmengen frühzeitig planen
Black Friday, Cyber Week, Adventsaktionen und Last-Minute-Angebote sollten nicht isoliert vom Versand geplant werden.
Übertragen Sie Ihren Marketingkalender frühzeitig in eine realistische Absatz- und Sendungsmengenplanung. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur den erwarteten Durchschnitt, sondern insbesondere mögliche Spitzen an einzelnen Tagen.
Prüfen Sie unter anderem:
- Reichen Personal und Lagerkapazitäten aus?
- Sind genügend Kartons, Versandmaterial und Etiketten vorhanden?
- Können zusätzliche Abholungen erforderlich werden?
- Gibt es ausreichend Puffer bei unerwartet hoher Nachfrage?
Außergewöhnlich hohe Versandmengen sollten zudem frühzeitig mit Ihrem Versanddienstleister abgestimmt werden.
2. Den Onlineshop auf Weihnachten vorbereiten
Ihre Kunden sollten nicht lange nach wichtigen Informationen suchen müssen.
Bündeln Sie Geschenkideen, Versandinformationen, Rückgabebedingungen und relevante Lieferfristen möglichst zentral im Shop. Besonders wichtig ist eine konsistente Kommunikation über alle Kanäle hinweg.
Die Informationen im Shop, Checkout, Newsletter und Kundenservice sollten sich nicht widersprechen.
Klare Aussagen zu Bestellfristen und Lieferzeiten reduzieren Rückfragen wie „Kommt meine Bestellung noch vor Weihnachten?“ und entlasten damit gleichzeitig Ihren Support.
3. Lieferzeiten realistisch kommunizieren
Gerade im Weihnachtsgeschäft können zu optimistische Lieferzusagen schnell zu unzufriedenen Kunden führen.
Kommunizieren Sie deshalb möglichst realistische Lieferzeiträume und berücksichtigen Sie dabei:
Lagerbestand, interne Bearbeitungszeiten, Abholzeiten des Versanddienstleisters, Wochenenden und Feiertage, Zielländer sowie das saisonal erhöhte Sendungsaufkommen.
Ändert sich die operative Situation, sollten Hinweise im Shop und Checkout entsprechend angepasst werden.
Eine realistische Lieferprognose ist häufig wertvoller als ein besonders attraktives Versandversprechen, das anschließend nicht eingehalten werden kann.
4. Offizielle Weihnachts-Abgabetermine beachten
Bei der Kommunikation von Bestellschlüssen sollten Sie sich an den offiziellen Abgabeterminen Ihres Versanddienstleisters orientieren.
Für DHL sollten die endgültigen Bestellfristen für Weihnachten 2026 daher erst festgelegt werden, sobald die offiziellen Termine veröffentlicht wurden.
Unterscheiden Sie insbesondere zwischen:
- nationalen Sendungen,
- europäischen Sendungen und
- weltweitem Versand.
Für DHL Kleinpaket, Sperrgut, Economy-Produkte sowie Lieferungen auf Inseln oder in entlegene Gebiete sollten zusätzliche Zeitpuffer berücksichtigt werden.
Bei internationalen Sendungen ist außerdem entscheidend, dass elektronische Versand- und gegebenenfalls Zolldaten vollständig und rechtzeitig übermittelt werden.
Tipp: Planen Sie Ihren eigenen Bestellschluss nicht bis auf die letzte mögliche Abgabe aus. Ein zusätzlicher Sicherheitspuffer kann im Weihnachtsgeschäft viel Ärger vermeiden.
5. Das richtige Versandprodukt wählen
Nicht jede Bestellung benötigt dasselbe Versandprodukt.
Für kleine und leichte Waren kann beispielsweise DHL Kleinpaket interessant sein. Größere oder wertvollere Bestellungen benötigen dagegen möglicherweise ein anderes Paketprodukt oder zusätzliche Services.
Eine saubere Zuordnung der Versandprodukte reduziert Nachbearbeitungen, vermeidet unnötige Zuschläge und senkt das Risiko von Verzögerungen.
Mit Versandlösungen wie easyDHL lassen sich viele dieser Entscheidungen über Versandregeln automatisieren. Abhängig von der Bestellung können beispielsweise Versandprodukt und zusätzliche Services automatisch ausgewählt werden.
Gerade bei mehreren hundert oder tausend Bestellungen während einer Aktion reduziert dies manuelle Arbeit erheblich.
6. Verpackungen für hohe Versandmengen optimieren
Eine gute Verpackung schützt nicht nur die Ware, sondern unterstützt auch eine möglichst reibungslose Verarbeitung beim Versanddienstleister.
Verwenden Sie stabile und zur Ware passende Kartons, ausreichend Polsterung und einen sicheren Verschluss. Gleichzeitig sollten unnötig große Verpackungen und übermäßige Leerräume vermieden werden.
Besonders bei schweren, empfindlichen oder internationalen Sendungen sollte die Verpackung ausreichend belastbar sein.
Alte Versandlabels und Barcodes sollten vollständig entfernt oder unkenntlich gemacht werden.
Standardisierte Verpackungsgrößen können darüber hinaus den Packprozess im Lager deutlich beschleunigen.
7. Tracking und Empfängerdaten konsequent nutzen
Sobald eine Bestellung unterwegs ist, möchten Kunden wissen, wo sich ihre Sendung befindet.
Die Sendungsverfolgung sollte deshalb gut sichtbar in die Versandkommunikation eingebunden werden.
Übermitteln Sie – unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorgaben – vollständige Adressdaten sowie gegebenenfalls relevante E-Mail- oder Mobilfunkdaten.
Damit können Versanddienstleister Statusinformationen und verfügbare Empfängerservices bereitstellen.
Automatisierte Trackinginformationen reduzieren gleichzeitig klassische Supportanfragen wie:
„Wo ist mein Paket?“
8. Flexible Zustellmöglichkeiten kommunizieren
Je einfacher Kunden ihre Sendung tatsächlich entgegennehmen können, desto besser.
Informieren Sie über verfügbare Empfangsoptionen wie beispielsweise:
Packstation, Filiale, Ablageort, Nachbar oder einen wählbaren Liefertag.
Welche Möglichkeiten konkret zur Verfügung stehen, hängt vom jeweiligen Versandprodukt, der Sendung und dem Empfänger ab.
Gerade während der Weihnachtszeit können flexible Zustelloptionen zusätzliche Zustellversuche vermeiden und die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Erstzustellung erhöhen.
9. Retouren bereits vor Weihnachten vorbereiten
Das Weihnachtsgeschäft endet nicht am 24. Dezember.
Nach den Feiertagen beginnt für viele Händler die nächste Belastungsspitze: Retouren und Umtauschanfragen.
Der Retourenprozess sollte deshalb bereits vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts feststehen.
Prüfen Sie insbesondere:
- Wie lange können Weihnachtsgeschenke zurückgegeben werden?
- Wer trägt die Kosten der Rücksendung?
- Wie erhält der Kunde sein Retourenlabel?
- Welche Informationen werden für die Retoure benötigt?
- Wie werden Umtausch und Erstattung abgewickelt?
Eine verlängerte Rückgabe- oder Umtauschfrist bis in den Januar kann insbesondere bei Weihnachtsgeschenken sinnvoll sein.
Mit easyReturns lässt sich der Retourenprozess direkt mit Shopify verbinden und weitgehend digitalisieren. Kunden können ihre Retoure über ein eigenes Retourenportal anmelden, während Händler Rücksendungen zentral verwalten und automatisieren können.
So lässt sich auch ein erhöhtes Retourenvolumen nach Weihnachten besser bewältigen.
10. Nachhaltigeren Versand praktisch umsetzen
Auch beim Versand gibt es Möglichkeiten, Ressourcen einzusparen.
Vermeiden Sie unnötig große Verpackungen, reduzieren Sie Füllmaterial und setzen Sie möglichst auf wiederverwendbare oder ressourceneffiziente Verpackungsmaterialien.
DHL bietet Geschäftskunden mit GoGreen Plus außerdem die Möglichkeit, transportbedingte CO₂e-Emissionen durch zusätzliche Maßnahmen innerhalb des DHL-Netzwerks zu reduzieren. Dazu gehören unter anderem alternative Kraftstoffe, Elektrofahrzeuge und weitere Technologien.
Die Zuordnung erfolgt nach dem sogenannten Book-and-Claim-Prinzip.
Auch GoGreen Plus kann bei der Versandabwicklung über easyDHL berücksichtigt werden.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Vorbereitung
Je früher die Prozesse getestet werden, desto weniger Überraschungen gibt es während Black Friday und Weihnachten.
Vor dem Start des Weihnachtsgeschäfts 2026 empfehlen wir deshalb insbesondere:
- Versandprognose und Aktionskalender abstimmen
- Shop, Checkout und Kundenservice auf einheitliche Lieferinformationen prüfen
- Versandregeln und Automatisierungen testen
- Verpackungen, Versandlabels sowie EDI- und Zolldatenprozesse prüfen
- Retourenfristen und Rücksendeprozesse festlegen
- Offizielle DHL-Abgabetermine für Weihnachten 2026 nach Veröffentlichung ergänzen
Versandprozesse mit 247APPS automatisieren
Gerade in Spitzenzeiten zeigt sich, wie wichtig automatisierte und zuverlässige Versandprozesse sind.
Mit unseren Shopify-Apps unterstützt 247APPS Händler dabei, wiederkehrende Arbeitsschritte rund um Versand und Retouren zu automatisieren.
easyDHL unterstützt die Erstellung von DHL-Versandlabels direkt aus Shopify und bietet unter anderem Versandregeln, automatisierte Produktauswahl und zahlreiche DHL-Zusatzservices.
easyReturns ergänzt den Prozess um ein integriertes Retourenportal und hilft dabei, Rücksendungen auch bei höherem Retourenvolumen strukturiert abzuwickeln.
So bleibt im Weihnachtsgeschäft mehr Zeit für das Wesentliche: Bestellungen zuverlässig zu bearbeiten und Kunden ein gutes Einkaufserlebnis zu bieten.
Wir wünschen allen Händlerinnen und Händlern ein erfolgreiches, planbares und kundenfreundliches Weihnachtsgeschäft 2026.